Hamburg Queer Cup 2025 🌈

Nachdem es wegen des zeitgleichen CSD in Köln dieses Jahr leider schwierig war, einige weitere Dolphins für die Fahrt zum 8. Hamburg Queer Cup zu gewinnen, überlegten wir bereits, auch unsere Teilnahme zu canceln. Schlussendlich hatten wir aber einfach Lust auf das Turnier und sagten uns: „Dann fahren wir eben zu zweit!“ Also hieß es Tasche packen, Bahnticket und Hostel buchen und ab ging es in das durch mehrere Ed Sheeran-Konzerte und den „Schlagermove“ an diesem Wochenende sehr volle Hamburg, in dem das Turnier aber seine perfekte Nische finden konnte. Da der Queer Cup nur Schwimmen als einzige Sportart anbietet, stellte sich von Beginn an, beim Check In im „Hein und Fiete“ angefangen, eine sehr angenehme, familiäre Atmosphäre ein. Man kannte und wiedererkannte sich schnell und kam gut mit den anderen ins Gespräch.

Das Turnier selbst war mit etwas über 100 Schwimmer*innen gut besucht und von den queeren Vereinen waren neben dem gastgebendem Verein Startschuss Queer Sport Hamburg vor allem die Vereine Vorspiel Queerer Sportverein Berlin sowie Copenhagen Mermates zahlreich vertreten. Einen großen Teil bildeten zudem Hamburger Schwimmvereine, die mit teils sehr starken Leistungen auftrumpfen konnten.

Wir zwei Dolphins konnten uns trotz der starken Konkurrenz aber durchaus behaupten: Während Henrik gleich vier neue persönliche Bestzeiten erzielte, stellte Matthias in den Lang- und Schmetterlingsdistanzen einmal mehr seine hervorragende Ausdauer und Nervenstärke unter Beweis. Auch die Medaillenbilanz kann sich mit insgesamt 3x Gold sowie 5x Silber blicken lassen.

Blicken lassen kann sich außerdem der Fernsehbericht zum Hamburg Queer Cup, denn ein Team des NDR war vor Ort und wie es der Zufall wollte, sind wir Dolphins gleich mehrmals in dem Beitrag zu erhaschen:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/queer-cup-hamburg-schwimmen-fuer-sichtbarkeit-und-vielfalt,hamj-774.html

Nachdem wir am Nachmittag noch ein bisschen mit der Hafenfähre über die Elbe geschippert sind und anschließend mit den Leuten von Vorspiel Berlin essen waren, bildete die Party den gelungenen Abschluss dieses fantastischen Turniers. Im „Hörsaal“, in unmittelbarer Nähe zur Reeperbahn, zeigte sich, dass auch kleine Partys in einer kleinen Location ihren ganz eigenen Reiz haben.

Den Brunch ließen wir aus, da wir am Sonntag dem Ruf der geliebten DB folgten und uns wieder in Richtung NRW auf den Weg machten. Neben der Erinnerung an eine äußerst angenehme und erfolgreiche Turniererfahrung verbleibt nicht zuletzt die Erkenntnis, dass ein großes auswärtiges Wettkampfwochenende auch mit nur sehr wenigen Vereinsmitgliedern Spaß machen kann. Trotzdem sei an dieser Stelle ganz dick Werbung gemacht für den nächsten Hamburg Queer Cup.

Matthias und Henrik